Im Geschäftsjahr 2003 wurde ein wertorientiertes Entschädigungsprogramm für den Verwaltungsrat, die Geschäftsleitung und die oberen Kadermitglieder eingeführt. Ziel des Programms ist es, die variablen Entschädigungen für Planteilnehmer an die langfristige Wertsteigerung der Straumann-Gruppe zu binden. Das Konzept richtet sich nach dem Prinzip «Economic Profit» (EP) und basiert auf einem Mehrjahresplan im Rahmen der Aktionärserwartungen.
Neben individuellen fixen Salären basieren die variablen Entschädigungen auf einer individuellen Bargeldvergütung (Cash Bonus). Der Multiplikator für die Berechnung des zur Verfügung stehenden Bonus berechnet sich aus der Wertsteigerung pro Geschäftsjahr. Der zur Verfügung stehende Bonus wird einer Bonusbank gutgeschrieben und nur teilweise ausgezahlt. Ein eventueller Saldo wird auf das nächste Jahr vorgetragen. Das Unternehmen trägt so hohen positiven, aber auch negativen Schwankungen der Geschäftsentwicklung Rechnung und kann eine langfristige Ausrichtung der variablen Entschädigungen gewähren.
Zusätzlich zu den variablen Entschädigungen wird auch eine individuell festgelegte fixe Anzahl Optionen zugeteilt. Die Laufzeit der Optionen, die in Form von Optionsscheinen (1 Option = 50 Optionsscheine) ausgegeben werden, beträgt bis zu sechs Jahre. Sie haben einen Erdienungszeitraum von ein bis drei Jahren. Der Ausübungspreis entspricht dem Aktienkurs per Ende Dezember. Der Wert der Optionen wird nach der Black-Scholes-Methode am Datum der Gewährung festgelegt und während der Sperrfrist als Personalaufwand verbucht.
Mehr Details zu Entschädigungen, zugeteilten Optionen, Anteilen am Aktienkapital, Managementtransaktionen und Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Gesellschaften und Personen finden sie im PDF "Entschädigung" (PDF, 70 KB).